Was ist besonders an einer Tischkreissäge?

Neben Kappsägen, gehören zu den Sägen “Klassikern” auch die Tischkreissägen.

Sie sind nicht nur in Baumärkten oder Tischlereien zu finden. Sie haben auch viele Haushalte erobert. Gerade durch die niedrigen Anschaffungskosten, sind sie in vielen Heimwerker Werkstätten zu finden.

Doch um die Vorteile, aber auch die Nachteile solch einer Maschine zu erkennen, haben wir diesen Text für sie vorbereitet. Dazu haben wir aber auch Bezüge zu Kappsägen gestellt, um einen Vergleich zwischen diesen durchaus praktischen Werkzeugen zu wagen. Doch vorab, lässt sich kein klares Fazit ziehen, mithilfe dieses Textes kannst du aber erkennen was sich besser für dich eignet.

Eine Tischkreissäge ähnelt gewissermaßen einer Kappsäge. Das wichtigste hier ist auch hier das runde Kreissägeblatt, das der Kern des Geräts ist.

Doch nicht wie bei der Kappsäge, legt man das Material ab, und bewegt das Sägeblatt. Nein bei der Tischkreissäge, gibt es einen Tisch, in dessen Mitte das Sägeblatt, fest verbaut ist. Um nun das Material zu bearbeiten, bewegst du nun das Material selbst und nicht wie bei der Kappsäge, das Sägeblatt. Durch diesen grundlegenden Unterschied, lässt sich die Einsatzmöglichkeit direkt unterscheiden, mit Tischkreissägen, lassen sich nämlich längs Schnitte viel besser durchführen, doch dazu später mehr, in unserem Artikel über die Vor- Nachteile einer Tischkreissäge

Bosch DIY Tischkreissäge PTS 10, Spaltkeil, Tischverlängerung, Winkelanschlag, Absaugschlauch, Karton (1400 W, Kreissägeblatt Nenn-Ø 254 mm, Schnitttiefe bei 90° 75 mm) - 5Das erste Kriterium, auf das wir eingehen werden ist der schon leicht angesprochene Aufbau einer Tischkreissäge, ist ein Tisch, der zentral auf der Arbeitsfläche ein Sägeblatt hat. Diese Bauweise bietet zwar den Vorteil, dass man gerade Längsschnitte super vollführen kann, zum Beispiel ein wenn ein langes Brett in der Mitte längs durchtrennt werden muss, ist das das perfekte Einsatzgebiet für eine Tischkreissäge. Doch im Vergleich zu einer Kappsäge, ist sie schwerer zu verstauen, da es sich wirklich um einen Tisch handelt.

Doch moderne Tischkreissägen, bieten Abhilfe, zum einen gibt es kleinere Modelle für das Eigenheim, aber es gibt auch Ausziehmöglichkeiten, oder Klappsysteme, bei denen die Arbeitsfläche nicht aus einem Brett besteht, sondern diese ausgeklappt, ausgefahren werden kann. Dadurch ist auch das verstauen des gesamten Gerätes einfacher.

Doch wozu braucht man jetzt eine Tischkreissäge, warum reicht eine Kappsäge nicht?

Die Anwendungsgebiete sind wie schon anfangs leicht erwähnt verschieden. Längsschnitte sind einfacher und auch komfortabler, durch die große Arbeitsfläche. Dabei spielt es auch eine Rolle, dass man mehr Kontrolle hat, wenn man das Werkmaterial direkt anfasst.

Die daraus resultierende Sicherheit ist nicht zu unterschätzen. Sicherheit ist eines der wichtigsten Kriterien beim Heimwerken, da man oft auch alleine arbeitet, und niemand einem direkt helfen könnte. Deshalb ist eine Tischkreissäge sehr praktisch, gerade große Bretter lassen sich einfach anfassen, und selbst beim Sägen selbst gut führen.

Es gibt zwar auch Kappsägen, die für Längsschnitte konzipiert sind, sogenannte Zugkappsägen. Diese lassen sich auch nach vorne und hinten verstellen. Doch im Vergleich zu einer Tischkreissäge, bietet solch eine Maschine nicht ansatzweise so viele Einsatzmöglichkeiten bei Längsschnitten. Vor Allem können längere Bretter, Latten nicht verarbeitet werden. Auch ist es nicht so sicher, da sie nicht wie bei einer Tischkreissäge das Material selbst anfassen können, um dieses sicher zu führen.

Doch die eigentliche Qualität einer Kappsäge ist, dass nicht nur senkrechtes Sägen möglich ist. Hier ist es am einfachsten es sich an einem Bilderrahmen vorzustellen, dessen einzelne seiten, nicht senkrecht abgetrennt sind, sondern schräg, sodass man sie ineinander stecken kann. Und genau das ist leider nur mit Kappsägen möglich, bei ihnen legt man das zu bearbeitende Material auf die Arbeitsfläche und bewegt dann das in verschieden Winkel einstellbare Sägeblatt von oben auf das Material herunter. Dadurch lassen sich solche besonderen Schnitte vollführen.

Sägeblätter:

Bis jetzt haben wir nur über den Anwendungsbereich einer Tischkreissäge im Bereich Holz gesprochen. Doch eine Tischkreissäge, ist auch für andere Bereiche super geeignet. Zum Beispiel umEinhell Tischkreissäge TC-TS 820 (800 W, Sägeblatt-Ø 200 mm, max. Schnitthöhe 45 mm, Tischgröße 500 x 335 mm) - 7 große Dämmplatten zurecht zu sägen. Diese sind durch ihre größe schwer mit einer Kappsäge zu bearbeiten, und per Hand, kann es schnell ungenau werde. Also ist eine Tischkreissäge super dafür geeignet. Doch um solche Materialien bearbeiten zu können, brauchen du ein geeignetes Sägeblatt.

Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen. Wie zum Beispiel für Gipskarton oder Faserzement.

Doch bevor du dir ein Sägeblatt zulegen, solltest du bedenken, dass es auch bei Sägeblättern verschiedene Größen gibt. Suche dir zunächst aus der Beiliegenden Bedienungsanleitung deiner Tischkreissäge die Maße des Sägeblattes heraus. Auch solltest du dir überlegen, wie oft du einige Materialien bearbeiten möchten. Falls du nur abundzu Holz bearbeiten möchten, aber auch mit Materialien wie Aluminium oder Kunststoff arbeiten möchten, kannst du dich auch für ein Universal Sägeblatt entscheiden. Das besondere bei diesen, dass sie für mehrere Werkstoffe konzipiert sind.

Falls sie aber mit viel mit Holz arbeiten, können sie sich dafür auch noch speziellere Sägeblätter anschaffen. Zum Beispiel Kreissägeblätter, die für weichere Holzarten gebaut sind, damit diese an der Schnittkante nicht ausreißen. Dafür gibt es ganz viele Zacken die enganeinader liegen. Falls sie damit aber versuchen, hartes Holz oder große Platten zu sägen, werden sie schnell an ihre Grenzen stoßen, dafür würde sich besser ein Sägeblatt eignen, das größere Zacken hat. Wenn sie Platten bearbeiten, in denen Nägel stecken, gibt es auch hier extra Sägeblätter, die dann auch die Nägel Zersägen können.

Wie du sehen kannst gibt es große Variationen bei Sägeblättern, deshalb lohnt es sich für dich, dich damit mehr zu befassen, um das beste Sägeblatt für ihre Zwecke zu finden.

Über das wechseln des Sägeblattes, sollten sie sich sowohl bei Tischkreissägen, als auch bei Kappsägen im Regelfall keine Sorgen machen. Bei der Tischkreissäge, läuft es im Regelfall so ab, dass sich das Sägeblatt hochfahren lässt.

Durch das Hochfahren, ist das Arbeiten am Sägeblatt einfacher. Die Sägeblätter, haben in der Mitte ein Loch, und sind auf einen Stahlspieß aufgezogen, fixiert ist das Sägeblatt, durch zwei Muttern. Meist lassen sich diese per Hand und mit wenig Kraftaufwand mit einem Maulschlüssel lösen. Danach lässt sich das Sägeblatt einfach auswechseln.

Wenn sie das getan haben, müssen die Schrauben nur wieder festgezogen werden, und die Tischkreissäge ist bereit für das nächste Projekt.

Bosch DIY Tischkreissäge PTS 10, Spaltkeil, Tischverlängerung, Winkelanschlag, Absaugschlauch, Karton (1400 W, Kreissägeblatt Nenn-Ø 254 mm, Schnitttiefe bei 90° 75 mm) - 1Der Knackpunkt für die Entscheidung zwischen Kappsäge und Tischkreissäge, ist ihr persönlicher Anwendungsbereich. Jetzt sollten sie einen Überblick bekommen haben, welche Säge besser zu ihnen passt.

Wenn sie mehr als Senkrechte Schnitte machen möchten, sollten sie zu einer Kappsäge greifen. Doch wenn ihnen Sicherheit und ein einfaches, effektives Arbeiten, bei senkrechten Schnitten wichtig ist, ist eine Kreissäge, die besser Wahl für sie.